Unser Vorhaben

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Warum engagieren wir uns?

Zwischen 1986 und 2010 ist die Wahlbeteiligung der ÖsterreicherInnen bei Bundespräsidentenwahlen von 89,48 % auf 53,6 % gesunken. Beim ersten Wahlgang 1986 wurden 1 460 063 Stimmen mehr abgeben als 2010, obwohl die Anzahl der Wahlberechtigten in diesem Zeitraum um 916 954 potenzielle Stimmen zunahm. Das bedeutet einen faktischen Stimmenverlust von 2 377 017 Stimmen. (siehe Tabelle) Über einen Zeitraum von 24 Jahren bedeutet das einen Stimmenverlust von 99 042 BürgerInnen im Jahr, 8254 im Monat, 275 am Tag und unfassbare 11 pro Stunde. Wenn dieser Verlust sich fortsetzt würde die Wahlbeteiligung bei der heurigen Wahl um weitere 9,48 Prozentpunkte sinken und so erstmals deutlich unter der 50 % Marke liegen.

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Wir möchten mit unserer Kampagne diesem Trend der Politikverdrossenheit entgegenwirken und mit Jugendlichen in ganz Österreich gemeinsam ein pro demokratisches Bekenntnis abgeben.

Es braucht neben Parteien, die für ihre Inhalte werben, auch eine überparteiliche Initiative, die für die Wahlbeteiligung wirbt. Deswegen möchten wir mit in den Wahlkampf einsteigen. Wir möchten mit unserer Kampagne ein klares pro demokratisches Bekenntnis abgeben, indem wir gemeinsam die Demokratie in den Vordergrund stellen. Denn unserer Meinung nach ist es erst der demokratische Prozess – der das Wählen miteinschließt – der die politischen Differenzen und Auseinandersetzungen legitimiert.

Durch die Wiederholung der Bundespräsidentenstichwahl 2016 ist eine sehr geringe Wahlbeteiligung – wie am Beispiel der Bezirksvertreterwahl in Leopoldstadt zu sehen war (35%) – zu befürchten. Wie schon bei der ersten Stichwahl vom 22. Mai, wird der Verein „Förderung von politischer Partizipation“ auch diesmal eine Reihe von Maßnahmen setzen, um einer geringen Wahlbeteiligung entgegenzuwirken.

Wir möchten als Single-Issue Initiative auftreten und einen Dialog über die Notwendigkeit der Beteiligung in einer Demokratie, besonders für und mit Jugendlichen beginnen.

Wie engagieren wir uns?

Mit unserer Kampagne zur ersten Bundespräsidentenstichwahl konnten wir erfreulicherweise über 500.000 Menschen erreichen, nun möchten wir an diesen Erfolg anknüpfen und uns vergrößern, da diese Kampagne bei dem nächsten Wahlgang besonders wichtig sein wird.

Durch die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl 2016 ist eine sehr geringe Wahlbeteiligung – wie am Beispiel der Bezirksvertreterwahl in Leopoldstadt zu sehen war (35%) – zu befürchten. Wie schon bei der ersten Stichwahl vom 22. Mai, wird der Verein „Förderung von politischer Partizipation“ auch diesmal eine Reihe von Maßnahmen setzen, um einer geringen Wahlbeteiligung entgegenzuwirken. Neben einer Social-Media-Kampagne, wie wir sie schon zum ersten Wahltermin durchgeführt haben, wird unser Maßnahmenpaket diesmal unter anderem folgendes umfassen:

Lange Nacht der Demokratie

Gemeinsam mit verschiedenen Institutionen möchten wir einen Abend organisieren, in dessen Rahmen wir verschiedene interessante Diskussionsveranstaltungen anbieten, welche sich mit der Thematik der Bundespräsidentenwahl, sowie der Wahlbeteiligung im Allgemeinen, auseinandersetzen.

Personenkomitee

Wir möchten bekannte Personen akquirieren, welche sich gemeinsam mit uns für eine höhere Wahlbeteiligung aussprechen. Die Liste der Personen wird auf unserer Website veröffentlicht, Auftritte oder ähnliches sind nicht von Nöten.

Dance for Democracy

Um auch junge Leute zeitgemäß auf unsere Inhalte aufmerksam zu machen, werden wir mehrere Tanzveranstaltungen organisieren, im Rahmen derer wir versuchen werden, durch die Kombination von Vergnügen und „Verpflichtung“, junge Menschen zu animieren, sich mit der anstehenden Wahl auseinander zu setzen.

Abschluss der Kampagne

Einen Tag vor der Wahl werden wir ein Get-Together organisieren, mit dem wir unsere Kampagne zu einem feierlichen Abschluss bringen möchten. Ziel wird es sein, so viele Wahlberechtigte wie möglich einzubinden und so einen gemeinsamen Schulterschluss zu symbolisieren.

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